Artist Statement
EN /
I work with domestic objects, their realignment and the possibilities and questions surrounding our function-oriented landscape – I am interested in the ways in which we ‚look‘ at ‚things‘; that practical knowledge we rely on and which is influenced by experiences, by education, by society. I use everyday objects without altering them, but then focus on providing new environmental additions; the mainly furniture-like racks and holders are specially produced and their modest appearance conforms to the casualness of the objects themselves.
Concepts around dialogue and associative combinations are an important aspect of my practice; not only in the relationship between the items I have chosen and the subsequent additions I have built, but also in terms of their combined relationship to the surrounding context. In this way I would identify myself in many ways as an installation artist or a situational artist, in that I am interested in how defining a viewers physical approach to the objects influences their reading.
Through the spacial expansion and my subjective systems of ordering, I try to provoke a subtle and humorous disruption of our viewing and acting habits, and cast off the objects mundane and pre-ordained burden. 
DE /
Ich beschäftige mich mit Dingen des häuslichen Gebrauchs, ihrer Neuordnung und Möglichkeiten der Einbettung und hinterfrage funktionsorientierte Betrachtungsweisen und eingeschriebenes Handlungswissen. Ohne die Dinge zu verfremden, erarbeite ich ihnen ein neues Umfeld, das sie mit einer Offenheit versieht und sie auch jenseits ihrer festgeschriebenen Funktion erfahrbar macht. Die zumeist mobiliarartigen Gestelle und Halterungen sind eigens für die Gegenstände angefertigt, ihre schlichte Formensprache geht einher mit der Beiläufigkeit der Objekte selbst.
Das Prinzip des Dialogischen und der assoziativen Kombinatorik ist ein wesentlicher Aspekt meines Denkens. Die Dinge, die ich auswähle und jene Objekte und räumlichen Situationen, die ich erfinde, gehen vielfältige Beziehungen untereinander, zum Ort und zum Betrachter ein. Das Medium der Installation ist entscheidend für die Neuordnung von Gegenständen und Situationen, für die Frage nach dem Potential ihrer räumlichen Ausdehnung und das Herstellen von subjektiven Ordnungssystemen. Mit einer Portion Humor und Wille zum subtilen Bruch von Seh- und Handlungsgewohnheiten, streife ich den Objekten einen Teil ihrer alltäglichen Bürde ab.

(November 2017)